Wie oft gehen die Deutschen zum Heilpraktiker?

Nur acht Prozent der 2020 für den Statista Global Consumer Survey in Deutschland befragten Menschen, gaben an, einen

Alternativmediziner/-in oder Heilpraktiker/-in

aufgesucht zu haben.
Zum Vergleich: Im selben Zeitraum waren 70 Prozent beim Hausarzt, 59 Prozent konsultierten einen Spezialisten.

So populär Homöopathie hierzulande ist, gehen die meisten im Zweifelsfall offenbar doch lieber zu studierten Medizinern.

Wie populär Alternativen zur evidenzbasierten Medizin international sind, zeigt der Blick auf die Statista-Grafik. Demnach ist die Heilpraktiker-Affinität bei den Schweizern besonders ausgeprägt.

Sogar ausgeprägter als in Indien oder China, Länder in denen traditionelle Medizin eine wichtige Rolle spielt. Dagegen sind die Briten offenbar eher skeptisch, was Alternativmedizin angeht.

Infografik: So populär sind Alternativen zur evidenzbasierten Medizin | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

“Kaufe, wenn die Kanonen donnern”

Viele Anleger sind durch die Coronavirus-Meldungen stark verunsichert und überlegen, ob sie mit ihren Anlagen warten sollen, bis die Krise vorbei ist.

Der Blick zurück zeigt, dass solche Krisen den Börsen meist nur einen kurzfristigen Dämpfer verpasst haben. So waren auch die während der SARS-Krise in den Jahren 2002/2003 erlittenen Verluste innerhalb kurzer Zeit wieder ausgeglichen.

Kursentwicklungen werden vor allem von den Erwartungen der Marktteilnehmer, langfristigen Unternehmensdaten, der Zinsentwicklung und der weltwirtschaftlichen Lage bestimmt. Berechnungen zeigen, dass der Aktienmarkt in Deutschland seit 1900 eine durchschnittliche jährliche Rendite (nach Abzug der Inflation) von 3,4 % erzielt hat. In Amerika erreichten diese Renditen sogar 6,3 % im Durchschnitt.

Anleger sollten sich darüber im klaren sein, dass sie bei Aktienkäufen an der Unternehmensentwicklung mit allen Chancen und Risiken partizipieren. Die Risiken können minimiert werden, wenn man, zum Beispiel über Aktienfonds, das Kapital über verschiedene Länder und Branchen streut.

Kurskorrekturen, wie momentan, können ja auch genutzt werden, um Aktien günstig zu kaufen.