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Ruhestandsplanung

Der Ruhestand ist kein Ende, sondern ein neues Kapitel. Damit er finanziell trägt, braucht er eine Planung, die früh beginnt und regelmäßig nachgerechnet wird.

Ausgangslage

Warum die Rente allein nicht reicht

Die gesetzliche Rente und die Versorgungswerke der Ärzte und Zahnärzte sind eine Basis, mehr nicht. Steigende Lebenserwartung, sinkende Rentenniveaus und der demografische Wandel setzen die Leistungen unter Druck. Auch die berufsständischen Versorgungswerke spüren die Zinsentwicklung.

Wer ohne Einbußen leben will, baut privates Vermögen auf. Für Unternehmer und Selbständige in Nicht-Kammerberufen gilt das doppelt: Sie erhalten gar keine gesetzlichen Rentenbezüge.

unter 40 %

Rentenniveau in einigen Jahren, gemessen am letzten verfügbaren Einkommen

jeder Vierte

hält es für wahrscheinlich, dass das Rentensystem seine Zusagen nicht hält

zwichen dem 40. und 50.

Lebensjahr soll die Ruhestandsplanung spätestens beginnen

Zwei Menschen sitzen an einem hellen Tisch und gehen gemeinsam Unterlagen zur Ruhestandsplanung durch

Der erste Schritt

Alles beginnt mit der Anfangsbilanz

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Vermögenswerte, Rentenansprüche und weitere Einkünfte, und wie sie sich im Ruhestand entwickeln. Diese Anfangsbilanz zeigt, wo Sie stehen und wo Handlungsbedarf besteht.

Sie ist die Grundlage für alles Weitere und beantwortet vier Fragen:

Der Unterschied

Altersvorsorge spart an, Ruhestandsplanung teilt ein

Die Altersvorsorge beantwortet, wie Vermögen entsteht. Die Ruhestandsplanung beantwortet die schwierigere Frage: wie es über zwanzig oder dreißig Jahre reicht, ohne dass die Kaufkraft verloren geht.

Während sich die Altersvorsorge mit dem Sparen beschäftigt, ist das große Thema der Ruhestandsplanung das Entsparen. Entscheidend ist dann nicht mehr nur, wie viel Vermögen vorhanden ist, sondern wie daraus ein verlässliches Einkommen bis ins hohe Alter entsteht. Dabei müssen Rendite, Inflation, Steuern, Lebenserwartung und unerwartete Ausgaben gemeinsam betrachtet werden. Ein zu vorsichtiger Entnahmeplan kann Lebensqualität verschenken, ein zu aggressiver dagegen dazu führen, dass das Vermögen deutlich früher als geplant aufgebraucht ist. Gute Ruhestandsplanung bedeutet deshalb, Vermögen nicht einfach aufzubrauchen, sondern Entnahmen systematisch und flexibel zu steuern.

Hände über einer ausgedruckten Aufstellung mit Zahlen, daneben Stift und Tablet

Umfang

Was eine Ruhestandsplanung umfasst

Ziel ist der Aufbau und der Erhalt eines breit gestreuten Privatvermögens. Spätestens zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr sollte die Planung beginnen.

Stellschrauben

Woran wir im Einzelnen arbeiten

Ausgaben realistisch schätzen

Lebenshaltung, Gesundheit und Pflege, dazu Reisen und Hobbys. Gerade Gesundheits- und Pflegekosten steigen im Alter, dafür braucht es Rücklagen.

Steuern im Alter

Renten und Kapitaleinkünfte bleiben steuerpflichtig, Kranken- und Pflegebeiträge laufen weiter. Wer die Struktur früh versteht, spart über die Jahre erheblich.

Rentenbezüge zeitlich planen

Wann der Antrag gestellt und wann Kapital abgerufen wird, verändert Steuerlast und monatliche Einkünfte spürbar.

Flexibel bleiben

Ein Plan, der nicht nachjustiert wird, veraltet. Einmal im Jahr prüfen wir, ob die Annahmen noch stimmen.

Ein Paar geht auf einem von Bäumen gesäumten Weg im Morgenlicht spazieren

Das Ziel

Von der Sorge zur Vorfreude

Ein guter Plan berücksichtigt nicht nur Zahlen, sondern auch das, was Sie vorhaben:

Je konkreter die Ziele, desto gezielter lassen sich die finanziellen Entscheidungen darauf ausrichten. Ihren Finanzstatus nehme ich neutral unter die Lupe, Sie bekommen Gewissheit über den Stand Ihrer Altersvorsorge. Wenn Ihnen das Ergebnis zusagt, übernehme ich auch die Strukturierung Ihres Vermögens.

Blog

Beiträge zum Ruhestand

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